Kategorie: Der kurze Blog

Herzliche Willkommen zu meinem kurzen Blog. Hier schreibe ich über Themen die ich interessant finde und die mich beschäftigen. Mein Ziel ist es dabei, nicht mehr als 500 Wörter zu schreiben. Es gelingt mir (fast) immer.

  • GEMA – Was steckt dahinter?

    • GEMA steht für „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“.
    • Sie ist im Sinne des VGG (Verwertungsgesellschaftengesetz), eine Verwertungsgesellschaft.
    • Ihren Hauptsitz hat sie in Berlin.
    • Sie ist ein wirtschaftlicher Verein (§22 BGB ) ohne das Ziel privatwirtschaftliche Einnahmen zu generieren. Alle Einnahmen (abzügl. Der Verwaltungskosten) werden an dessen Mitglieder ausgezahlt.
    • Einnahmen werden erzielt durch die Auszahlung von Gebühren für Nutzungsrechte.
    • Beispiel: Wenn ein Veranstalter, ein Radiosender oder eine Bar Musik öffentlich spielt muss für die Musiknutzung eine Gebühr an die GEMA entrichtet werden. Die Höhe der Gebühr hängt ab von vielen Faktoren z.B. Veranstaltungsgröße, Veranstaltungsort, Reichweite, Eintrittspreis, Live oder vom Band etc. Diese Gebühr wird an den Musikurheber über die GEMA ausgezahlt.

    Welche Rolle spielt die GEMA im Zusammenhang mit meinen Urheberrechten?

    Gar keine. Das Urheberrecht fällt mir automatisch zu. Eine GEMA Mitgliedschaft hat also keinen Einfluss auf mein Urheberrecht. Trotzdem ist sie sehr eng mit dem Urheberrecht verbunden denn sie vertritt meine Urheberrechte. Nachdem ich also als Mitglied meine Stücke der GEMA gemeldet habe, sind sie „GEMA-pflichtig“. Ein Musiknutzer muss dann Nutzungsgebühren für die Nutzung meines Werkes an die GEMA zahlen (§11 UrhG und §54 UrhG). Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Sicherstellung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik sowie Musiktexten. Jedem Berechtigten steht ein angemessener Anteil der gezahlten Vergütungen zu. Meine Urheberrechte könnte ich auch ohne eine GEMA MITgliedschaft geltend machen, das wäre jedoch mit einem sehr hohem Aufwand verbunden.

    Wie wird man GEMA Mitglied?

    Um Mitglied zu werden muss man einen Verwertungs- bzw. Berechtigungsvertrag mit der VG abschließen und eine einmalige Aufnahmegebühr entrichten. Den „Aufnahmeantrag für Musikurheber“ findet man auf der Website der GEMA. Urheber (vor 1991 geboren) zahlen dafür 90,00 € (zzgl. USt; ergibt 107,10 €). Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt aktuell 50,00 € (2021). Dieser Beitrag wird ggf. mit den Einnahmen verrechnet. Um ein Werk anzumelden muss man eine Werkanmeldung durchführen. Dazu gibt es eine Onlineplattform über die alle Stücke relativ schnell eingegeben werden können. Die Werkanmeldung erfolgt kostenlos.

    Über diese Online Plattform kann ich neben Werkanmeldungen u.a. auch Setlisten von gespielten Konzerten einreichen. Dadurch kann man dem Veranstalter die Einreichung abnehmen und stellt sicher, dass die Setliste tatsächlich bei der GEMA ankommt. Außerdem habe ich auf der Onlineplattform Einblick auf meine Kontobewegungen.

    Lohnt sich meine Mitgliedschaft?

    Auf der Homepage der GEMA gibt es ein Tool, zur Überprüfung ob eine Mitgliedschaft lohnenswert ist. Laut diesem würde sich meine Mitgliedschaft lohnen, da ich sehr viele LIVE Konzerte gespielt habe bei denen wir eigene Kompositionen gespielt haben. Da aufgrund der aktuellen Corona Regelungen jedoch keine LIVE Konzerte stattfinden hat sich meine Mitgliedschaft noch nicht gelohnt (Anmerkung: ich bin seit Januar 2020 Mitglied). Im Gegenteil, ich musste für die Produktion meiner eigenen CD Gebühren entrichten, die mir, nach Abzug der Verwaltungskosten wieder ausgeschüttet wurden. Hinzu kamen Jahresbeiträge und die Einmalzahlung der Mitgliedschaft. Aktuell ist mein GEMA Kontostand im negativen Bereich. Ich hoffe allerdings, dass er wieder steigt, sobald LIVE Konzerte stattfinden dürfen.

    Weiterführender Link

    GEMA


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  • Verwertungsgesellschaften – ein interessantes Thema

    Was machen Verwertungsgesellschaften?

    Nach Abschluss eines Wahrnehmungsvertrages vertreten sie treuhänderisch Urheberrechte und verwandte Schutzrechte. Hier ein Beispiel: Laut §11 / §54 UrhG muss die Nutzung meiner Stücke angemessen vergütet werde. Um die Eintreibung und Verwaltung dieser Nutzungsgebühren kümmert sich eine Verwertungsgesellschaft. In Deutschland unterliegen Verwertungsgesellschaften der Aufsicht des deutschen Patent- und Markenamtes. Die gesetzliche Grundlage basiert auf dem Verwertungsgesellschaftengesetz.

    Welche Verwertungsgesellschaften gibt es?

    KurzbezeichnungName
    GEMAGesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
    GVLGesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH
    VG WortVerwertungsgesellschaft Wort
    VG Bild – KunstVerwertungsgesellschaft Bild – Kunst
    VG MusikeditionVerwertungsgesellschaft Musikedition
    GÜFAGesellschaft zur Übernahme und Wahrnehmung von Filmaufführungsrechten mbH
    VFFVerwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH
    VGFVerwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH
    GWFFGesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten mbH
    AGICOAAGICOA Urheberrechtschutz Gesellschaft mbH
    Corint MediaCorint Media GmbH
    TWFTreuhandgesellschaft Werbefilm mbH
    GWVRGesellschaft zur Wahrnehmung von Veranstalterrechten mbH
    Quelle: Deutsches Patent und Markenamt

    Für mich als Musikerin gibt es drei VG’s die sehr interessant sind. Diese drei VG’s möchte ich euch in meinen nächsten Beiträgen vorstellen. Los geht es heute mit der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).

    Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL)

    Die GVL ist eine 1959 gegründete deutsche Verwertungsgesellschaft im Sinne des Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG). Sie vertritt die Rechte von ausführenden Künstlern bzw. deren Tonträgerunternehmen. Treuhänderische Einnahmen werden von der VGL als Vergütung an ihre Mitglieder weitergeleitet. Solche Einnahmen entstehen z.B. durch die öffentliche Wiedergabe einer Aufnahme in Restaurants oder Kneipen oder durch die Ausstrahlung der Aufnahme im Radio oder Fernsehen. Neben Musikern können u.a. Schauspieler, künstlerische Sprecher, Stuntmen und Tänzer ihre Zweitverwertungsrechte der GVL übertragen. Im Geschäftsjahr 2019 beliefen sich die Gesamterträge der GVL auf 230 Millionen Euro (Quelle: Wikipedia).

    Tabelle: Unterschied GEMA – GVL

    GEMAGVL
    vertritt Rechte von Urhebern (Komponist, Textdichter) und Musikverlegernvertritt Rechte von ausführenden Künstlern (Musiker, Schauspieler, Synchronsprecher, etc.), Tonträgerherstellern, Musikvideoproduzenten
    Ausschüttung für die öffentliche Nutzung eines Werkes, einer KompositionAusschüttung an die Mitwirkenden einer Aufnahme, wenn diese im TV oder Radio genutzt wird.

    Wie nehme ich an der GVL teil?

    Einen Online Wahrnehmungsvertrag findet ihr auf der Homepage der GVL (Link siehe unten). Mit diesem wird die treuhänderische Wahrnehmung eurer Rechte auf die GVL übertragen. Wird nun eine Aufnahme bei der ihr mitgewirkt habt im TV oder Radio ausgestrahlt könnt ihr eure Mitwirkung an dieser Aufnahme über die Plattform „meine.GVL“ melden. Durch diese Meldung werdet ihr an den Ausschüttungen beteiligt. Die Höhe der Ausschüttungen hängt von mehreren Faktoren ab (Dauer und Uhrzeit der Ausstrahlung, Größe des Radiosenders, etc.). Eine Mitgliedschaft bei der GVL ist kostenlos.

    Ich habe keinen Wahrnehmungsvertrag mit der GVL abgeschlossen da ich bis jetzt noch bei keiner Radio- oder Fernsehproduktion mitgewirkt habe.

    Weiterführender Link:

    GVL


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  • Was macht eigentlich Anna Depenbusch?

    Diese Frage habe ich mir neulich gestellt, als mir eine alte Setliste in die Hand fiel auf der wir „Tim liebt Tina“ von Anna Deppenbusch gecovert hatten.

    Aber zuerst möchte ich die Musikerin einmal vorstellen:

    Anna Depenbusch ist eine 1977 in Hamburg geborene deutsche Liedermacherin. Musikalisch legt sie sich ungern fest, sondern bewegt sich stilistisch gerne in unterschiedlichen Musikrichtungen. Außerdem ist sie sehr experimentierfreudig, was auffällt wenn man einen Blick auf ihre veröffentlichten Werke wirft.

    2005 veröffentlichte sie ihr Debut Album „ins Gesicht“. Im Jahr 2011 veröffentlichte die Liedermacherin  „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ bzw. „Die Mathematik der Ana Depenbusch in Schwarz-weiß“ (schwarz weiß steht für Solo Album nur mit Klavierbegleitung) . 2012 erschien ihr viertes Album „Sommer aus Papier“. Alle Alben erschienen bei dem Label 15music, welches jedoch 2015 an Sony Music verkauft wurde. 2017 wurde bei Columbia ihr fünftes Album „Das Alphabet der Anna Depenbusch“ veröffentlicht und 2018 „Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz weiß“.

    Bei meinen Recherchen erfahre ich, dass Anna Depenbusch 2020 ein neues Album „Echtzeit“ produziert hat. Die CD wurde auf ihrem eigenem, 2019 gegründetem Label Liedland Records veröffentlicht. Bei der Produktion hat sie sich für eine besondere Aufnahmemethode entschieden: den analogen Vinyl-Direktmitschnitt. Dabei wird in Echtzeit aufgenommen, ohne Schnitt und ohne Pause, live und komplett analog. RESPEKT!

    Ich bin gespannt und höre mir das Album an.

    Besonders gut gefallen hat mir an Anna Depenbusch immer ihre Fähigkeit Geschichten zu erzählen. Ob es die Geschichte von einer Freundin, die nach Berlin zog war, oder die Geschichte von Tim der Tina liebt. Auch auf dem neuen Album erzählt Anna wieder wunderbare Geschichten. Es gibt sogar eine Fortführung von „Tim liebt Tina“:  “Tim 2.0“.

    Auf eine Band hat die Sängerin bei diesem Album verzichtet, stattdessen begleitet sie sich selbst am Flügel. Dabei hat sie keine Scheu vor leisen und so erzeugt sie in „Eisvogelfrau“ oder „Bin dabei“ eine wunderbar intime Stimmung. Die Tatsache, dass Depenbusch auf weitere Instrumente verzichtet hat verleiht dem ganzen Album eine wunderbare Poesie die teils von Sehnsucht und teils von charmantem Witz getragen wird. Ohrwürmer finden sich eher wenig auf dieser CD, doch das scheint auch nicht der Anspruch der Künstlerin gewesen zu sein. Vielmehr fühlt es sich an, als wäre die Künstlerin für einen Moment stehen geblieben um ihre Gefühle und Gedanken mit dem Hörer zu teilen und ihr Leben im Jetzt zu reflektieren bevor sie mit einem Schlaflied in die Nacht entschwindet.

    Mit ECHTZEIT zeigt Anna Depenbusch, dass es nicht immer lauter und mehr sein muss im Gegenteil, in einer Zeit in der jeder versucht lauter zu brüllen als der andere ist diese Album eine wunderschöne Auszeit.

    Homepage Anna Depenbusch

    YouTube Kanal Anna Depenbusch


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  • 5 Fragen an… Cordula Hamacher

    Cordula Hamacher ist Jazz Saxophonistin, Komponistin, Flötistin und Fotografin. Neben unzähligen Theaterproduktionen (Staatstheater Heidelberg, Staatstheater Darmstadt, Deutsches Theater München, Capitol Mannheim, u.v.m.) ist sie überregional in mehreren Bandprojekten tätig. So spielt sie beispielsweise bei „Kicks’n Sticks“ (Mannheimer Jazz Orchester), „Feinherb“ (Frankfurt) und in dem Duo „Zoco“ des Berliner Pianisten Zoran Terzic. Sie spielte unter anderem mit Barbara Lahr (DePhazz), Claus Boesser-Ferrarie, Hans Reffert (Guru Guru) und Kosho (Gitarrist Söhne Mannheims). Ihre eigenen Projekte sind das „Cordula Hamacher Quartett“ und die Formation „Cordclub“. Außerdem ist sie Mitorganisatorin bei der Konzertreihe HÖRsPORT im Port25 in Mannheim. Als Fotografin stellte Cordula Im Rahmen des Kulturprojekts Quattropole zusammen mit russischen und deutschen KünstlerInnen in Sotchi aus. Außerdem waren ihre Bilder bereits bei OFF/Foto (ein Festival für künstlerische Fotografie) zu sehen.

    Kennengelernt habe ich Cordula bei einer Jazzmesse in St. Paulin in Trier. Wir hatten dort den Gottesdienst musikalisch umrahmt. Beinahe hätten wir auch wieder an Heiligabend 2020 zusammen gespielt. Leider hatte das dann doch nicht geklappt, da keine Bläser erlaubt waren (Corona). Echt schade, denn ich fand Cordula bei unserem ersten Konzert sehr sympathisch. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie, obwohl wir erst einmal in einem Projekt zusammen gespielt haben, meine 5 Fragen beantwortet hat.

    1. Warum sollte man Saxophon lernen?

    Am besten hört man sich mal verschiedene Saxophonoísten an. z.B. John Coltrane, Wayne Schorte, Sonny Rollins, Joshua Redman, Mark Turner, Maceo Parker, Kenny Garrett und und und und… Die klingen alle so unterschiedlich, obwohl sie das gleiche Instrument spielen. Mit dem Saxophon hat man viele Möglichkeiten sich musikalisch zu entfalten ob klanglich oder stilistisch. Es ist fast wie singen und daher sehr körperlich. Aber vor allem sollte einem der Sound berühren und fesseln.

    2. Was inspiriert Dich?

    Vor allem andere Musikerinnen und Musiker inspirieren mich. Das müssen aber nicht nur Saxophonistinnen oder Saxophonisten sein. Ich liebe Klaviertrios und auch klassische Symphonieorchester, am liebsten live auf der Bühne. Außerdem inspirieren mich Komponisten u.a. Bach, Duke Ellington, Maurice Ravel, Arnold Schönberg und und und. Aber auch die Auseinandersetzung mit bildender Kunst finde ich sehr inspirierend. Vor allem wenn es darum geht andere musikalische Konzepte und Formate zu entwickeln.

    3. Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Mit Schlager kann ich nicht so viel anfangen. Er ist mir zu oberflächlich und kommerziell.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    I real pro. 

    5. Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    www.soundcloud.com/cordula-hamacher-quartett

    www.cordrecords.de

    Feinherb, Blue Afrika: https://www.youtube.com/watch?v=OogPSvgY7TY

    Weiterführende Links:

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  • 5 Fragen an… Daisy Becker

    Helmut „Daisy“ Becker ist ein Jazztrompeter, Flügelhornist, Arrangeur und Komponist. Er ist ein wahres Urgestein der Trierer Jazz-Szene und langes Vorstandsmitglied des Trierer Jazz Clubs, für den er jahrelang den Oster Workshop organisiert hat. Früher spielte er viel in den großen Tanz- und Gala-Bands z.B. im Alb Hardy Orchester, im Fredy Brock Orchester oder in der Didi Davis Band. Die älteren Semester unter euch werden sich vielleicht noch an deren Radio- und Fernsehauftritte (HR, SR NDR, ZDF) erinnern. Seine aktuellen Bands sind die „Bach Band“, das „Christof Heringer Quintett“, „Theresia Zils & Momo Rippinger & Daisy Becker“ und „Schweigstill!“.

    Wo ich Daisy kennengelernt habe kann ich euch gar nicht sagen. Er war einfach von Anfang an da. Schon bevor wir musikalisch zusammen gearbeitet haben, gingen wir regelmäßig Flieten essen und Viez trinken. Das kann man mit Daisy nämlich hervorragend. Er weiß immer wo es aktuell in Trier die besten Flieten gibt. Man kann sich außerdem sicher sein, dass Daisy bei jedem Auftritt ein Viezchen aus seiner Trompetentasche zaubert. Ich bewundere ihn sehr für seine Disziplin. Seine Trompete begleitet ihn überall hin und er arbeitet kontinuierlich daran, sein Wissen und seine Fähigkeiten auszubauen. Ein Trier ohne Daisy könnte ich mir gar nicht vorstellen und ich hoffe, dass wir noch ganz viel Viez zusammen trinken werden.

    1. Warum sollte man Trompete lernen?

    Weil man dann jeden Tag üben darf, auch im Urlaub! Das verlangt halt die Königin! War bei mir klar seit meiner Kindheit. Es gab nur die Trompete für mich. War scheinbar schon in den Genen.

    2. Was inspiriert Dich?

    Nichts mehr 😉 Oder vielleicht doch noch…aufs Meer glotzen und dabei üben und probieren. Da fällt einem schon mal was ein. Oder auch nicht. Die anderer Art ist Druck. Wenn ich unbedingt was fertig machen muss, kann ich auch gut funktionieren. Weil ich dann nachdenken muss!  Kann auch sehr produktiv sein!

    3. Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Volksdümmliche Musik mit ihren Heile-Welt-Texten und ihren direkt mitgrölbaren Melodien!

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Metronom mit Stimmgerät!

    5. Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Das Corona schnell vorbei geht und wieder Auftritte reinkommen. Dann gibt es bestimmt Gelegenheiten zum Live-Musizieren. Außerdem kann ich die beiden Bachband-CD´s wärmstens empfehlen. Da gibt es viel Flügelhorn zu hören.

    Gibt noch mehr CD´s: Absolu-Trio, Brassolution, Europool, Engel Q, Little Big Band, Blechreiz, Jazzgipfel und Musikverein Reinsfeld!  

    Weiterführende Links:


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  • Elen – Nachhaltige Musikerin ohne Ökostempel

    Auf Elen aufmerksam wurde ich durch ihren sehr sympathischen Auftritt bei Ina’s Nacht. Sie spielte dort ihren Song „Liegen ist Frieden“ und da ich mir genau das auch jeden Morgen denke war ich sofort angetan. Noch dazu gefiel mir ihre leicht raue Stimme super gut. Was soll ich sagen? Guter Text, gute Musik und interessante Stimme – ich wollte mehr hören und bestellte ihre CD „Blind über Rot“.

    Coole Musik umweltfreundlich verpackt

    Was ich direkt sehr sympathisch fand war, dass ihr Album „Blind über Rot“ klimaneutral und aus ressourcenschonenden Recyclingpapier produziert wurde. Außerdem wird ein Klimaschutzprojektes im Amazonas-Regenwald unterstützt um den, durch die Produktion entstandenen CO2 Fußabdruck auszugleichen. TipTop!

    Musikalisch könnte die Musikerin für meinen Geschmack durchaus noch öfters ausbrechen. Jedoch muss ich zugeben, dass ich im Pop-Rock Bereich wirklich keine „Hörerfahrung“ habe. Die Texte sind anregend und geben interessante Impulse wie zB. in „Lass uns ja nicht drüber reden, das könnten ja die Nachbarn hören“ oder in „Luftschlösser“ geht es darum, dass einem als Kind die eigene kleine Welt ausgereicht hat um glücklich zu sein.  „Manchmal sehn‘ ich mich in diese Zeit. Bevor wir von hier wegging’n, hab’n drei Straßen noch gereicht.“ (Liedzitat)

    Fazit: Eine gute CD, die auf noch viel mehr Musik hoffen lässt.

    Tolle Frau und super „Macherin“

    Zur Person: Elen ist 1989 in Berlin geboren und begann mit 18 Jahren ihre Karriere als Straßenmusikerin. 2018 zog sie mit ihrem Mann auf einem kleinen Bauernhof nach Brandenburg.

    Im Sommer 2020 veranstaltete sie regelmäßig „Glitter und Stroh“ Hoffeste.  Dazu lud sie ganz unterschiedliche Liedermacher ein, die dann mehr oder weniger unplugged Hofkonzerte spielten. Für 10 Euro konnte man die Konzerte besuchen und den Musikern lauschen. Das ganze fand unter freiem Himmel statt. Leider war ich selbst nie dort, aber die auf Facebook geteilten Videos haben mir den Corona Sommer deutlich versüßt.

    Hörbeispiel:

    Weitere Informationen:

    https://www.elenofficial.com/

    https://www.facebook.com/elenofficial

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  • 5 Fragen an… Wolfgang Schmid

    Wolfgang Schmid ist Bassist, Komponist, Produzent und er ist Ehrenprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Es gibt über 400 Tonträger auf denen er den Bass eingespielt hat. Er spielte in dem Trio „Paradox“ mit Billy Cobham und Bill Bickford, außerdem war er der Bassist von „Passport“ mit dem Band Leader Klaus Doldinger, deren bekannteste Vorgruppe einst AC/DC war. Die Deutsche Phono-Akdemie hat ihn zum „Künstler des Jahres“ gewählt und in den Vereinigten Staaten war er Bass-Pollgewinner (Int. Musician). Nicht umsonst wird er als „Deutschland’s Groovemaster No.1“ bezeichnet. Seit Jahrzehnten gehört er zu einem der besten Jazz Rock Bassisten Europas.

    Kennengelernt habe ich Wolfgang bei den Schorndorfer Gitarrentagen. Bei einer Session lief ich mit einer Flasche Kräuterlikör durch den Jazz Club und habe Schapps verteilt. So bin ich irgendwann bei Wolfgang gelandet und hab mit ihm angestoßen. Wolfgang wollte damals eine Mädelsband aufbauen bei der ich Bass spielen sollte und er gab mir ein paar Ebass Stunden. Ich mag Wolfgang, seine roten Turnschuhe und dass er sich für Nachwuchsmusiker einsetzt. Für mich waren die Unterrichtsstunden von Wolfgang damals ein wichtiger Impuls am Bass zu bleiben und Vertrauen in mein Bassspiel aufzubauen.

    1. Warum sollte man EBass lernen?

    Weil das Leben mit Bass besser ist!

    2. Was inspiriert Dich?    

    Einfach gut gespielte Musik!            

    3. Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Da fällt mir keine ein….ich lass‘ mich gerne überraschen.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Gute Ohren….

    5. Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Ein JazzRock TV Interview: https://www.jazzrocktv.de/jazzrocktv-62-wolfgang-schmid/

    Weiterführende Links:


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  • 5 Fragen an… Barbara Barth

    Barbara Barth ist eine Jazz Sängerin und Komponistin. Sie hat einen Lehrauftrag für Jazzgesang, Improvisation und Gehörbildung an der Hochschule für Musik Saar und leitet dort den Jazzchor. Außerdem unterrichtet sie am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück neben künstlerischen Fächern auch ein Seminar zum Thema „Resilienz – Seelische Gesundheit und Musik“. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des PENG Festivals in Essen. Ein Festival das sich für Gendergerechtigkeit im Jazz einsetzt. Das Festival wurde bereits mit dem WDR Jazzpreis (Kategorie Ehrenpreis) ausgezeichnet. Zu ihren aktuellen Projekten zählen unter anderem „barth.büscher.steinmann“, „In Spheres“ ihr langjähriges Duo mit dem Pianisten Manuel Krass und das Ellington Trio mit Gero Körner (p) und Caspar van Meel (b).

    Barabara habe ich in einer Trierer BigBand kennengelernt. Noch heute erinnere ich mich an ein Gespräch auf meinem Balkon, in dem Sie erzählte, dass Sie sich für ein Gesangsstudium beworben hat. Damals meinte Sie, ich solle doch mitkommen und Kontrabass studieren. Jedoch habe ich mich nicht getraut. Ich bewundere an Barbara ihre Disziplin und ihren Fleiß. Außerdem finde ich es sehr gut, dass sie sich im Bereich Gleichberechtigung in der Musik einsetzt – und ihr Seminar zum Thema „Resilienz – Seelische Gesundheit und Musik“ würde mich auch sehr interessieren!

    1. Warum sollte man Gesang lernen?

    Gesang ist das Instrument, das wir alle in uns tragen. Es ist also etwas ganz natürliches und ursprüngliches. Wenn man das Bedürfnis hat zu singen, dann sollte man es unbedingt auch tun. Ich erlebe oft, dass Menschen sich bei mir entschuldigen wenn sie singen, weil sie es ja nicht könnten. Das ist total schade und es kommt beim Singen ja nicht nur auf Perfektion an, sondern auf einen inneren Ausdruck und die Freude, die man dabei empfindet. Das darf und sollte jede*r tun!

    2. Was inspiriert Dich?

    Was mich am meisten inspiriert ist die Musik anderer Musiker*innen. Am liebsten natürlich als Live-Konzert. Gerade die kleinen, intimen Konzerte, bei denen man hautnah dabei ist und alle Emotionen unmittelbar zu sehen und zu hören sind, mag ich sehr. Dabei bekomme ich immer Lust, selbst Musik zu machen und neue Ideen fürs Schreiben.

    3. Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Jede Musikrichtung hat ihren Wert und es gibt in jedem Genre tolle Kolleg*innen, die einfach gute Musik machen. Die Hauptsache ist für mich nur, dass die Musik authentisch ist und von Herzen kommt, dass sie – gerne auf ihre ganz eigene Weise – lebendig ist. Genregrenzen können ohnehin sehr fließend sein und da möchte ich mich in meinem Hören gar nicht selbst beschränken, sondern höre immer gerne hin, wenn jemand etwas zu sagen hat.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Ich glaube, dass es unheimlich viele verschiedene Wege gibt, an Musik heran zu gehen, zu üben und zu komponieren und dass da jede*r seinen und ihren eigenen Weg hat, der für ihn oder sie genau richtig ist. Aber gerade, wenn ich etwas mehr Zeit habe, liebe ich es zu transkribieren und mich richtig in ein Solo zu vertiefen. Und jetzt, wo man leider nicht viel mit anderen zusammen spielen kann, finde ich auch gute Playbacks und Apps, mit denen man üben kann super. Da benutze ich zum Beispiel iPractice Pro.

    5. Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Im Januar erst war ich mit meinem Trio aus Cello (Veit Steinmann), Saxophon (Sebastian Büscher) und Stimme im Studio und habe mein neues Album aufgenommen. Hier erfahrt Ihr mehr darüber: https://www.barbarabarth.de/bands/barth-b%C3%BCscher-steinmann/

    Hier ein Video von einem eigenen Song:

    https://www.youtube.com/watch?v=ymPMkIkBWXs&feature=emb_logo

    Auch mit meinem Ellington Trio war ich neulich im Studio und habe ein Album aufgenommen über das ich mich sehr freue! Dazu könnt Ihr hier mehr erfahren: www.ellingtontrio.com

    Und nicht mehr warten muss man zum Beispiel auf mein Album IN SPHERES mit Manuel Krass: https://www.youtube.com/watch?v=ZokjZv833_0&feature=emb_rel_pause

    Weiterführende Links:


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  • 5 Fragen an… Al Ginter

    Al Ginter ist ein Schlagzeuger, Perkussionist, Schauspieler (Theater/Fernsehen), Komponist, Sänger, Entertainer, …bei Al fällt es mir echt schwer unter den 500 Wörtern zu bleiben, aber ich versuche mein Bestes. Al ist Luxemburger und war viele Jahre Dozent für Schlagzeug am Konservatorium für Musik in Luxemburg. Von 2000 bis 2007 hat er in Luxemburg das AGP Drum Event organisiert, ein internationales Drum Event bei dem neben internationalen Schlagzeug Größen (u.a. Wolfgang Haffner, Charly Antolini, Marc Schulmann) auch Luxemburger Schlagzeuger eine Plattform erhielten.

    Neben der Organisation dieser Events betrieb Al die AGP Musikschule und war lange Jahre der Besitzer des AGP Percussion Shops in Luxemburg. Mit „Gintermezzo“ produzierte Al eine Konzert Show der besonderen Klasse. Außerdem spielte er in zahlreichen TV Produktionen mit. Unter anderem in der luxemburgischen Sitcom „Comeback“. Dort spielte er die Hauptfigur Ronny Riff, ein Sänger, der auf der Straße gelandet war und nun ein Comeback plante.

    Kennengelernt habe ich Al bei Olio Galanti und dem Zilvesterorchester. Im Vorfeld hatte ich schon öfters von ihm gehört und ich war etwas aufgeregt als ich zum ersten Mal bei dem Orchester spielen durfte. Doch ganz schnell habe ich gemerkt, dass Al total unkompliziert ist. Was ich an ihm mag ist seine Vielseitigkeit und seine Offenheit für wirklich Alles. Er ist für jeden Spaß zu haben, er unterstützt mich sehr in meinen Projekten und dabei ist er nie manipulativ sondern bekräftigt mich in meinen Ideen. Ich hoffe sehr, dass wir die nächsten 100 Jahre noch viel zusammen musizieren werden.

    1. Warum sollte man Schlagzeug lernen?

    Weil man eine unbändige Lust verspürt sich rhythmisch auszutoben. Am Anfang kann das einfach nur spielerisch sein, aus reinem Spaß am Trommeln auf einem modernen Schlagzeug (Drumset), oder auf einem der unzähligen Perkussionsinstrumenten dieser Welt.

    Merkt man dann nach einer Weile, dass man mit etwas Talent zum Schlagzeugspielen behaftet ist und den Puls der Musik fühlt, sollte man sich auch bewusst werden, dass man mit Ausdauer arbeiten muss wenn man sich auf seinem Instrument perfektionieren möchte. Wenn man ambitioniert ist, bietet sich an, nebst den schon erarbeiteten technischen und musikalischen (nicht nur rhythmischen, sondern auch melodiösen) Fähigkeiten, in die unendliche Welt der Polyrhythmik einzutauchen. Die tausenden sich daraus ergebenden Kombinationen mit den verschiedenen Instrumenten wie Becken, Trommeln, Kuhglocken, Holzblöcken oder anderen akzessorischen Perkussionsinstrumenten entfachen immer wieder die Lust am Spielen.

    Außerdem fördert das Trommeln auch die geistigen Fähigkeiten, körperliche Koordination und physische Fitness.

    2.      Was inspiriert Dich?

    Musikalisch inspiriert mich, vielleicht auch weil ich mich viel mit Congas und Latin Instrumenten in meinem Leben beschäftigt habe, Salsa Musik. Aber nicht nur, auch im Jazz fühle ich mich sehr wohl. Sowieso, als Musiker tut man gut daran, sich mit vielen verschiedenen Stilrichtungen (Rock, Pop, Jazz, Latin, trad. Musik usw..) auseinander zu setzen. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht (Arbeitsfeld und Wirkungskreis entfalten sich schneller, und damit auch die Aufträge) sondern vor allem aus musikalischen Gründen. 

    Es inspiriert mich außerdem mit Musikern zu arbeiten die innovativ, kreativ und diszipliniert ein musikalisches Projekt angehen, daran glauben und sich, mit einem Ziel vor Augen, engagieren.

    3.      Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Alle Musikrichtungen die zu sehr a-tonal und a-rhythmisch ausarten, wie zeitgenössische (klassische) Musik, Free Jazz, experimentelle Musik usw. Die Gefühle, die diese Musik transportieren, erreichen mich meistens nicht wirklich.

    In diesen Sparten existieren aber auch wertvolle und gute Kompositionen und nicht selten werden diese interpretiert von hervorragenden Musikern. Aber es gibt auch viele, die im Strom mitschwimmen, sich in der Szene entfalten möchten, aber das Publikum mit Effekthascherei täuschen. Aber gut, das findet man in allen Kulturbereichen.

    Allgemein finde ich, man sollte probieren, ohne Vorurteile den verschiedenartigsten Musikrichtungen gegenüber aufgeschlossen zu sein, um für sich selbst das herauszufiltern, was einem am sinnvollsten erscheint und was einen begeistert und berührt.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Den Schlagzeugern empfehle ich immer dabei zu haben: 

    – ein Tool um im Notfall verschiedene kleine Reparaturen am Set zu machen

    – einen Stimmschlüssel

    – Tape zum Abkleben der Felle, wenn der Sound vom Instrument dem Raum angepasst werden muss.

    5.      Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Dich zu informieren was ich wann in Angriff nehme (z.B. auf www.alginter.lu) und bei Bedarf mich persönlich zu kontaktieren. Ich freue mich darauf.

    Weiterführende Links:


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  • 5 Fragen an… Reinhard Glöder

    Reinhard Glöder ist Jazz Kontrabassist, Pianist, Kabarettist (deutscher Kabarettpreis 1997), Mitbegründer der Jazz Schmiede in Düsseldorf und noch vieles mehr. Als BigBand Leiter der Uni Duisburg produzierte er eine CD mit Dave Brubeck und Bill Smith. Er war Kontrabassist bei Helge Schneider und hat in dessen Filmen „Texas“ und „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“ mitgespielt. 2020 wurde von Jürgen Hille (Videokünstler) der Film „Walking the Blues“ über Reinhard Glöder gedreht und passend dazu ein Buch veröffentlicht. Den Trailer dazu gibt es HIER.

    Kennengelernt habe ich Reinhard vor vielen Jahren in Burghausen. Dort war er mehrere Male mein Dozent. Noch heute spiele ich Bassläufe und Fingerübungen, die ich von Reinhard gelernt habe. Ich werde nie vergessen, wie er mich an einem Workshop Tag morgens angerufen, (ich hatte nach einer durchzechten Nacht verschlafen) und zum Workshop zitiert hatte. Ihr könnt euch vorstellen, wie schnell ich in meinem Unterricht war. Was ich sehr an ihm mag ist sein Humor und seine Art, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Wie Helge Schneider im Filmtrailer sagt: „Reinhard ist ein echter Kindskopf“. Ich bin sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte.

    1.      Warum sollte man Kontrabass lernen?

    Die Bass-Stimme ist die Grundlage der Musik. Ohne Bass kein
    Spass 🙂

    2.      Was inspiriert Dich?

    Die Musik von J.S. Bach, Miles Davis, Dexter Gordon

    3.      Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Techno, weil: ist inhuman.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Eine Hi Hat.

    5.      Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Aus meiner LP „The Glasblower“ das Stück „Barbitos“ und meine Komposition „Baffo“:

    Weiterführende Links:



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