Kategorie: Der kurze Blog

Herzliche Willkommen zu meinem kurzen Blog. Hier schreibe ich über Themen die ich interessant finde und die mich beschäftigen. Mein Ziel ist es dabei, nicht mehr als 500 Wörter zu schreiben. Es gelingt mir (fast) immer.

  • 5 Fragen an… Klaus Graf

    Klaus Graf ist Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule in Nürnberg. Seit vielen Jahren ist er Lead Altsaxophonist der SWR Big Band. Er spielte schon mit zahlreichen namhaften Musikern wie Charly Antolini, Thilo Wagner, Dianne Reeves, Al Jarreau, Sammy Nestico, Geir Lysne, Ack van Rooyen, Paul Kuhn, Wolfgang Dauner, Götz Alsmann, Udo Lindenberg, PUR …um nur ein paar zu nennen.

    Außerdem war er ein festes Mitglied der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass, und spielte im Quintett von Mario Adorf und dessen Personalityshow „Al Dente“. Er tourte mit Liza Minnelli und ihrer New Yorker Band durch Deutschland und spielte beim Montreux Jazz Festival mit Chaka Khan und Phil Collins. Aktuelle Projekte sind z.B. das Klaus Graf Jazzquartett (Olaf Polziehn (p), Axel Kühn (cb), Meinhard Obi Jenne (dr)), das Jazzfactory Orchestra, Organic News und SALSAFUERTE ❤ (meine Lieblingsband von Klaus).

    Klaus habe ich während meiner Zeit als EBassistin der Daimler Chrysler Big Band kennen gelernt. Bei Workshops zählten wir beide immer zum „harten Kern“ und so haben wir uns die ein oder andere Nacht gemeinsam um die Ohren gehauen. Klaus ist super witzig und kann wunderbar Geschichten erzählen, an einige davon erinnere ich mich heute noch….z.B. die Geschichte, wie er seine Yacht im Bodensee unverschludet versenkt hat oder mit Udo Lindenberg auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs war. Außerdem hat Klaus immer mit Abstand die coolste Musik gehört. Er hat mir viele gute Bands und Musiker gezeigt, und damit meinen musikalischen Horizont enorm erweitert und dafür bin ich ihm bis heute dankbar.

    1.      Warum sollte man Saxophon lernen?

    Weil Saxophon ein sehr emotionales, wunderbar klingendes und vor allem im Sound flexibles Instrument ist mit dem man einen breit gefächerten Einsatzbereich hat und verschiedene Musikrichtungen bedienen kann. Und weil es relativ leicht zu lernen ist. Am Anfang jedenfalls…..

    2.      Was inspiriert Dich?

    Mit guten Musikern zusammenzuspielen, Jazzmusik hören bei einer guten Flasche Wein 🙂

    3.      Welche Musikrichtung gefällt Dir nicht so gut und warum?

    Country und Western! Ist für mich einfach langweilige Musik, ähnlich wie deutscher Schlager.

    4. Welches „Gadget“ würdest Du jedem/jeder Musikerkolleg*in empfehlen?

    Ein Metronom um das Timing zu optimieren!

    5.      Ich will mehr von Dir hören/sehen, was kannst Du mir empfehlen?

    Meinen Newsletter, meine Homepage, die Homepage der SWR Big Band, meine CD’s, Youtube, ect.

    Anmerkung Tanja: Das kann ich nur bestätigen. Ihr werdet unzählige YouTube Videos von und mit Klaus Graf finden. Hier will ich auf ein besonderes Video hinweisen, dass ich im letzten Newsletter von Klaus entdeckt habe:


    Weiterführende Links:



    Dir hat mein Bericht gefallen, Du hast Vorschläge für weitere Themen oder Du hast ebenfalls Wissen zu diesem Thema? Dann schreibe mir gerne eine Mail. Gerne kannst Du auch meinen Newsletter abonnieren.

  • Kontrabassist vs. Kontrabassistin – der kleine (SEO-)Unterschied

    Kürzlich wollte ich meine Website auf das Keyword Kontrabassistin optimieren. Ein Keyword ist ein Schlüsselwort, über welches meine Homepage auf Google gefunden werden kann. Dabei habe ich festgestellt, dass das Suchvolumen, also wie oft das Keyword in die Google Suche eingegeben wird, sehr niedrig ist. Nur durchschnittlich 40 mal im Monat wird in der Google Suchmaschine eine Kontrabassistin gesucht, das bedeutet, meine Chance als Musikerin tatsächlich gefunden zu werden ist nicht sehr groß.

    Ach wäre ich nur ein Kontrabassist

    Zum Spaß gab ich Kontrabassist in die Suchspalte bei Google ein und siehe da: 18.100 (!) Suchanfragen monatlich für das Wort Kontrabassist. Aha, darin liegt also das Geheimnis: Um bei Google gefunden zu werden muss ich mich auf meiner Homepage als Mann ausgeben.

    Sie suchen einen Kontrabassisten? Dann sind Sie hier genau richtig!

    Zwar bin ich kein Kontrabassist sondern eine Kontrabassistin doch aufgrund meiner Weiblichkeit spiele ich nicht schlechter als einer meiner männlichen Kollegen. Falls Sie also einen Kontrabassisten suchen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf:

    Und wenn ich das nicht will?

    Dann ist mein Ranking, also wie weit oben ich bei Suchergebnissen angezeigt werde, schlecht und ich werde viel seltener gefunden als meine männlichen Kollegen. Na toll! Das bedeutet doch, dass zwar im offiziellen Sprachgebrauch sehr viel Wert auf eine gendergerechte Sprache gelegt wird, dass aber die Algorithmen von Google herzlich wenig Wert auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in Suchmaschinen legen.

    Ranking-Vergl. (Live Pos.) Kontrabassist vs. Kontrabassistin (Quelle: XOVI)

    Nein, ganz so einfach ist es nicht, denn die Suchmaschinen und deren Algorithmen werden von deren Usern, also von uns „geschult“. Sie geben nur das wieder, was wir von ihnen verlangen und das sind nunmal eindeutig Kontrabassisten und keine Kontrabassistinnen.

    Was würde ich in das Suchfeld eingeben: Kontrabassist oder Kontrabassistin?

    Wäre ich auf der Suche nach neuen Musikerkollegen würde ich wohl auch nur Gitarrist oder Pianist in das Googlesuchfeld eingeben. Bestimmt habe ich auch schon oft nach einem Arzt gegoogelt, ohne mir über Genderformulierung Gedanken zu machen. Hauptsächlich geschieht das aus Gewohnheit, teilweise auch aus Bequemlichkeit. Jedoch bestimmt nicht, weil ich nur männliche Suchergebnisse sehen will.

    1980 wird im Bürgerlichen Gesetzbuch ergänzt, dass Stellenangebote nicht mehr nur für Männer oder nur für Frauen ausgeschrieben werden dürfen; in der Praxis steigt der Gebrauch femininer Berufsbezeichnungen, alternativ werden maskuline Bezeichnungen mit dem Klammerzusatz (m/w) für „männlich/weiblich“ versehen, ab 2018 mit (m/w/d) auch für „diversgeschlechtlich“.

    Wikipedia

    Mein Fazit: Gesetze können zwar den offiziellen Sprachgebrauch regeln, nicht aber unsere Gedanken. Was unser Denken und unseren allgemeinen Sprachgebrauch angeht sind wir leider noch weit von einer gendergerechten Sprache entfernt. Aber wer weiß, vielleicht googlen Sie ja beim nächsten Mal Kontrabassist oder Kontrabassistin und irgendwann werden dann vielleicht auch die Algorithmen lernen, keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Suchaufträgen mehr zu machen.

    Suchwort (Keyword)Suchvolumen (monatliche Suchanfragen)
    Musikerin590
    Musiker5.400
    Managerin1.600
    Manager14.800
    Köchin2.400
    Koch22.200
    Ärztin6.600
    Arzt246.000
    Suchanfragenvergleich männlich/weiblich (Quelle: Ubersuggest)

  • Sarah Lesch – die zierliche Blonde mit den langen Dreadlocks

    Zu Sarah Lesch kam ich, weil mir ein Stück von ihr auf YouTube vorgeschlagen wurde.

    Ich habe, wie über 8 Mio. andere, rein geklickt und war direkt begeistert. Da stand Sarah Lesch mit ihrer Gitarre und spielte „Testament“*. Ich war tief beeindruckt.

    Ich wollte mehr von Sarah Lesch hören und bestellte 3 CD’s von ihr die ich euch im Folgenden gerne vorstellen möchte.

    *Das Lied wird leider auch in rechtsextremen und rechtspopulistischen Kreisen geteilt, wovon Lesch sich aber ganz klar distanziert.

    Lieder aus der schmutzigen Küche – Sympathisches Debutalbum

    (2012 Eigenproduktion, 2015 Rummelplatzmusik)

    Zunächst noch, in Eigenregie, unter dem Namen „Chansonedde“ erschienen, wurde das Album 2015 von Rummelplatzmusik neu veröffentlicht. Wer auf authentische Liedermachermusik ohne viel Schnickschnack steht ist hier bestens aufgehoben.

    Mit einnehmender Stimme präsentiert Sarah Lesch auf ihrem Debutalbum teils witzige und teils kritische Texte. Allein für ihr Lied „Kapitän“ lohnte sich der Kauf. Darin besingt sie das Schicksal von Stefan Schmidt, der vor Gericht stand, weil er 37 Personen aus Seenot gerettet hat und gleichzeitig für die Rettung Preise bekam.

    Wohl hört man an manchen Stellen noch die junge, vielleicht unerfahrene Liedermacherin heraus wenn Reime ein wenig holpern oder viel Text aber wenig Musik zur Verfügung steht doch das stört keinesfalls sondern macht eher sympathisch. Mit einem verschmitzten Lächeln schafft es die Musikerin ihre Hörer auf verschiedenen emotionalen Ebenen anzusprechen.

    Von Musen und Matrosen – ein Reisetagebuch

    (2015, Rummelplatzmusik)

    Dieses Album entstand auf Reisen und genau dahin nimmt uns die Liedermacherin mit. Auf eine Reise zu fremden Welten und wilden Tieren, zu schmutzigen Küchen und mit an den Strand. Verspielt und ungezwungen sind ihre Lieder, teilweise gewürzt mit Sarkasmus und durchweg sympathisch.

    Aber schauen wir uns die CD mal etwas genauer an: Bei der Auswahl an Musik bedient Sarah Lesch sich unterschiedlicher Stilmittel, so ist in „Komm Steine werfen“ der Einfluss des Tangos deutlich hörbar. Bei „Notiz“ nutzt sie eine sehr hohe, eindringliche Geige als Stilmittel zum Ausdruck ihrer Wut und ihres Schmerzes über eine Trennung. In „Fünf Minuten bitte“ sorgt ein leicht verzerrtes Gitarrenspiel im 6/8tel Takt für leicht nostalgisches Flair der Text handelt vom zeitvergehen und der Tatsache, dass Barkeeper immer jünger werden. „Plejaden“ ist hohe Liedermacherkunst bei dem ein sehr poetischer Text durch zarte Musik unterstützt wird. Gänsehaut. Bei „Eisenheinrichs Fischerlied“ singt Sarah Lesch mit Felix Meyer ein wunderschönes Duett mit sehr ansprechendem Text. Ein klares Highlight auf der CD.

    Leider oder selbstverständlich kommt die Studioversion von „Testament“ nicht an die Live Version auf YouTube heran. Trotzdem sehr geschmackvoll und dezent mit zarten Geigenklängen umgesetzt. Als Intro und Outro spielt die Künstlerin zwei Instrumentalstücke. Sehr erfrischend und absolut passend für dieses Album.

    Kurzum, wer eindrucksvoll feinsinnig und abwechslungsreich unterhalten werden will wird an dieser CD sehr viel Freude haben.

    Da draußen – Von einer, die spätestens jetzt zu den Großen gehört

    (2017, kick the flame)

    Obwohl „da draußen“ schon ihr drittes Album ist ging nichts an Kreativität oder Ideenreichtum verloren. Im Gegenteil die Musik und die Texte sind noch runder und stimmiger man merkt, dass Sarah Lesch sich in allen Bereichen weiter entwickelt hat.

    Auf diesem Album zeigt Sarah Lesch, im Titelsong „da draußen“ dass sie durchaus auch einmal wütend sein kann dafür schlägt sie einen scharfen Ton an und nutzt einen leichten Zerreffekt auf ihrer Stimme als Stilmittel. Sehr versöhnlich wirkt im Gegensatz dazu der Refrain in dem sie auf Text verzichtet und eher summt.

    Dass die Sängerin trotz wachsendem Erfolg nicht den Boden unter den Füßen verloren hat zeigt sie eindrucksvoll mit ihrem Song „Adieu“, eine Hommage an ihren ehemaligen Wohnort Tübingen. Für das Seemannslied „Die Ballade von Frei Johnny“ kommt ein Akkordeon zum Einsatz, was den Klang nach dem Meer und dessen Rauheit bestens unterstreicht. In ihrer stimmungsvollen Balade „Tete-a-Tete“ spielt sie zum ersten Mal mit jazzigen Einflüssen. In dem, von einem Trompeten Solo eingeleiteten Stück macht Lesch sich Gedanken über das Leben und sich selbst. Ein kleines Gitarrensolo im Zwischenteil findet die passenden Töne dazu. In „Das mit dem Mond“ greift die Künstlerin zu fettem Bandsound und teilweise zweistimmigen Gesang. Der Text handelt davon, dass es alles schon einmal gab und dass alles irgendwann wiederkehrt.

    Fazit: Wer ihr zuhört und mitdenkt wird mit offenherzigen Statements, nachdenklichen Texten  und sehr vielseitiger Musik belohnt. Aus der Newcomer Szene ist sie mit ihrem dritten Album herausgewachsen, nun sollte sie eher als eine der großen deutschsprachigen Liedermacherinnen gesehen werden.

    Hörbeispiel (YouTube):

    Weitere Informationen:

    https://sarahlesch.de/

    https://www.facebook.com/sarahlesch

    Neustes Album: Der Einsamkeit zum Trotze (2020 Räuberleiter)

  • Cynthia Nickschas – Authentisches Energiebündel ohne Liebesschnulzen

    Cynthia Nickschas – Authentisches Energiebündel ohne Liebesschnulzen

    Auf Cynthia Nickschas wurde ich aufmerksam durch Konstantin Wecker. Da ich vor zwei Jahren noch wirklich gar keine Ahnung von aktuellen Liedermachern hatte beschloss ich mich mehr mit dem Liedermacher Genre zu bechäftigen. Also fing ich mit den „großen“ Liedermachern an und schaute ein Konstantin Wecker Konzert auf YouTube. Ihn kannte ich zwar schon lange war aber nie ein Wecker Fan und hatte mich deshalb nie wirklich mit seiner Musik beschäftigt.

    Dann kam Cynthia auf die Bühne und spielte ihr Stück „TANZ“….viel zu schnell. Cynthia war verständlicherweise super aufgeregt aber gerade das fand ich sympathisch. Trotz der hohen Geschwindigkeit hatte sie das Stück mit einer enormen Energie vorgetragen. Zugegeben ihre Stimme war im ersten Moment vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem wollte ich auf YouTube mehr Stücke von ihr anhören. Nachdem ich mir einige YouTube Videos angeschaut hatte war ich mir nicht sicher, was ich von dieser Musikerin halten sollte:

    Lauter Schreihals oder ehrlich wütende Künstlerin?

    Trotzdem wollte ich unbedingt mehr von ihr hören. Also bestellte ich ihre CD „Kopfregal“ (veröffentlicht 2014 auf Konstantin Weckers Label Sturm & Klang) und war einfach nur begeistert. Punkt. Nicht nur, dass das Album sehr gut produziert und ihre Stücke in abwechslungsreiche Arrangements verpackt sind, auch ihre Texte sprachen mich sofort an. Besonders gut gefällt mir, dass sie sich nicht müden Liebesliederklischees  bedient die auf emotionale Identifikation abzielen. Sie singt über Themen wie die Verdummung unserer Leistungsgesellschaft oder über die Suche nach dem richtigen Weg ohne dabei in die Kitschfalle zu geraten.

    Sie schlägt einem einfach mal mit ihrem Text mitten ins Gesicht und, was soll ich sagen? Dass kann so gut tun. Dabei versprüht sie so viel Energie, dass man am liebsten gleich selbst los laufen, und etwas besser machen möchte.

    Ihre zweite CD „Egoschwein“ veröffentlicht Cynthia 2019 bei Kick the Flame. Als ich die CD zum ersten Mal hörte musste ich mich kurz an den neuen Sound gewöhnen. Der Gesang ist jetzt oft mehrstimmig, Wozu? Denke ich mir anfänglich und bin fast ein bisschen enttäuscht. Doch schnell finde ich Gefallen an dem neuen Sound, finde die Mehrstimmigkeit interessant und spätestens nach dem 3. Anhören ist alle Kritik verflogen und ich bin absolut begeistert. Sie ist immer noch da, die kritische, widerspenstige Cynthia Nickschas, die es wie keine andere versteht mir einen kräftigen Tritt in den Hintern zu verpassen und mich anzuschreien: „Los, mach!“

    Wer steckt hinter dieser emotionalen Krachmacherin?

    Die Fakten: Geboren ist Cynthia Nickschas 1987 in Tuttlingen. Heute lebt sie mit Bandkollegen und einem Teil ihrer Familie in einer Wohngemeinschaft bei Bonn. Ihre Eltern sind Musiklehrer und sie selbst begann mit 18 Jahren ihre ersten eigenen Lieder zu schreiben. Begonnen hat sie ihre Karriere als Straßenmusikerin im Jahr 2017. Nachdem sie unerwartet ihren Job verlor beschloss sie sich mit Straßenmusik über Wasser zu halten. 2010 gewann sie den ersten Platz bei einem Straßenmusikerwettbewerb. 2014 war sie Preisträgerin der Hanns-Seidel-Stiftung und 2015/2016 begleitete sie Konstantin Wecker auf seiner Tournee.

    Leider kenne ich Cynthia Nickschas nicht persönlich, jedoch habe ich sie schon live bei Konzerten erlebt und einige Interviews von ihr gesehen. Beschreiben würde ich sie als eine sehr emotionale, schlaue und viel reflektierende Frau, die trotz starker Stimme und viel Wut im Bauch sehr sensibel und zerbrechlich wirken kann. Etwa wenn sie bei einem Konzert den Tränen nahe ein Gedicht für einem verstorbenen Hund vorträgt den sie schmerzlich vermisst. Jedoch versteckt sie ihre Weichheit schnell wieder hinter einer weit herausgestreckten Zunge nachdem ein Konzertbesucher etwas übertrieben sein Mitleid äußert.

    Ich sehe sie als eine Künstlerin in einem ständigen Auf und Ab getrieben von Optimismus und Depression. Vielleicht fast schon manisch aber genau das macht sie aus und genau daraus schöpft sie ihre Energie. Ihre Gefühle finden Ausdruck in Ihrer Musik und ich kenne keine andere Musikerin der es gelingt ihre Emotionen so wunderbar in genialen Krach zu verwandeln.

    Hörbeispiel (YouTube):

    Weitere Informationen:

    https://www.cynthiaandfriends.de/

    https://www.friendsclub-shop.de/

    https://www.facebook.com/cynthia.nickschas

  • Trotzdem!

    Trotz zahlreicher Niederschläge wegen abgesagter Konzerte lasse ich nicht locker. Ich bin hier schwer am Arbeiten und Organisieren. Die Stücke für meine zweite CD stehen und die Besetzung auch.

    Dann gibt es noch eine super Neuigkeit: Meine Band ist um ein Bandmitglied gewachsen. In Zukunft wird uns bei größeren Konzerten der großartige Al Ginter an Schlagzeug, Percussion und Gesang unterstützen. Ich fühle mich sehr geehrt, dass er in mein Projekt mit eingestiegen ist. Er ist ein wahnsinns Musiker und das Beste ist, auch menschlich passt er perfekt in die Band. HERZLICH WILLKOMMEN AL!

    Dann habe ich noch ein neues DEMO Video in Planung. Aufgrund der aktuellen Lage ist die Organisation echt nicht so einfach und ich hatte die letzten Wochen Höhen und Tiefen, aber ich zieh das jetzt durch. Trotzdem!

    Ihr dürft also gespannt sein! Ich bin es auch 🙂

  • Corona ist scheiße!

    Ist doch wirklich so…immer wieder komme ich zu dieser Erkenntnis. Abgesehen von den vielen schlimmen Krankheitsverläufen und Toten in allen Ländern nimmt die Aggression in der Bevölkerung immer mehr zu. Demonstrationen werden immer lauter und Meinungen in den Sozialen Medien immer gereizter. Die Zwischenmenschlichkeit leidet under einer ständigen „Angst vor Ansteckung“ und „Schönrede Argumente “ wie…..jetzt hat man viel mehr Zeit….es kommt der Umwelt zugute…haben längst ihre Wirkung verloren.

    Mein einziger Trost

    Wir sitzen alle in einem Boot und jeder von uns leidet auf seine ganz persönliche Weise unter diesen furchtbaren Umständen.

    Deshalb will ich hier nicht weiter Jammern….nur wünschen würde ich mir etwas: Ihr lieben Querdenker und Coronaleugner, Coronaverfechter und Menschen-ohne-Maske-Verurteiler, Coronaimpfungbefürworter und Coronaimpfgegner. Ihr macht die Welt bunt und das ist enorm wichtig. Aber seid doch bitte alle ein bisschen netter zueinander. Toleriert die andere Meinung und tretet euch mit Respekt gegenüber. Damit wäre für mich der ganze Coronawahnsinn schon ein Vielfaches erträglicher.